Vertretungsplan:

Zweiter Platz für Schülerzeitung SCHULZ

Unsere Schülerzeitung SCHULZ belegte beim Sächsischen Jugendjournalistenpreis 2018 den Zweiten Platz in der Kategorie „Gymnasium".

Die Begründung der Jury für den Zweiten Platz:

Eine kontinuierlich gute Schülerzeitung mit einer klaren Ausrichtung auf die Zielgruppe: nämlich die Schüler*innenschaft. Das ist Schulz.
Fast alle Themen haben einen Schulbezug und beschäftigen sich mit dem unmittelbaren Lebensumfeld der Leser*innen. Das ist glaubwürdig und ehrlich. Alle Altersstufen werden angesprochen und das in einigen Artikeln sogar gleichzeitig. Beiträge werden sorgfältig recherchiert und passend illustriert. Von der Schulz und ihren konstant guten Leistungen können sich andere Schülerzeitungen definitiv eine Scheibe abschneiden.
Zweiter Platz in der Kategorie Gymnasium beim Sächsischen Jugendjournalistenpreis 2018
v.l.n.r: Paula Richter, Jette Spiller, Konrad Bergien, Jonas Glausch

Aber damit nicht genug: Einen Dritten Platz in der Kategorie „Foto/Illustration" erhielt unser SCHULZ-Fotograf Dominic Wunderlich für sein Milchkannen-Foto.

Hierzu meinte die Jury:

Das ganze Universum in einer Milchkanne. Ist die Kanne halbvoll oder halbleer? Wie kommt die Kanne umgefallen auf die Straße? Was ist der Sinn des Lebens? Fragen über Fragen ergeben sich dem*der amüsierten Betrachter*in in dieses wunderbar gesetzten Fotos. Eines Bildes, das nicht nur in puncto Komposition, Schärferelation und Optik überzeugt, sondern auch noch große Lust auf das Lesen des eigenen Horoskops macht. Mehr von solchen originellen Einfällen, bitte!
Milchkanne
Milchkanne

Den Dritten Platz in der Kategorie „Autor*in 6 – 14 Jahre" erhielt Konrad Bergien für seinen Bericht „In 2 Stunden in die USA und zurück".

Bei Lichte besehen war es wohl eher ein sch...wieriger Termin: Erst endloses Beine in den Bauch stehen am Tresen des US-amerikanischen Konsulates in Leipzig, dann ein spurlos verschwundener Diplomat, der nicht einmal eine Minute seiner Zeit für einen opfern mochte. Viele hätten da wahrscheinlich genug vom Workshop der Jugendpresse Sachsen gehabt und die Flinte – wenn nicht für immer, so doch für den Moment – ins sprichwörtliche Korn geworfen.

Konrad Bergien nicht. Denn ein guter Journalist, zumindest ein guter Nachwuchsjournalist weiß, dass die Realität mehr als eine bloße Oberfläche ist. Dass die Dinge Ursache und Wirkung haben, dass sie erst durch unsere Augen zu dem werden, was sie wirklich sind. Und deshalb hat der Autor nicht nur genau beobachtet, was ihm da widerfahren ist, er hat es auch kritisch verarbeitet, analysiert, beurteilt und am Ende ironisch widergespiegelt. Herausgekommen ist ein mit leichter Feder verfasster köstlicher Text, der seine*n Leser*in fesselt, sie*ihn mit in die Welt seines Autoren nimmt und am Ende dieser zwei Stunden in den USA sowohl mit einem Lächeln als auch mit einem Staunen und sogar ein wenig nachdenklich entlässt. Da wirdein langweiliger Tag plötzlich zu einem Abenteuer. Was will man mehr von einem Artikel?
„In 2 Stunden in die USA und zurück"
„In 2 Stunden in die USA und zurück"
„Talk im Grünen – Termin beim Doktor"
„Talk im Grünen – Termin beim Doktor"

 

Die SCHULZ-Redakteure Lucas Büttner und Thomas Unger belegten in der Kategorie „Autor*in 6 – 14 Jahre" den Ersten Platz für ihr Dr. Rohrbach-Interview mit dem Titel „Talk im Grünen - Termin beim Doktor".

Die Jury begründete den Ersten Platz wie folgt:

Interviews sind unentbehrlicher Bestandteil der journalistischen Tätigkeit.
Mit ihm lassen sich Inhalte lebendig und authentisch darstellen.
Gleichwohl ist es nicht so einfach und bequem, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint.
Ein gutes Interview ist viel mehr als ein bloßes Frage- Antwortspiel.
Es muss gut vorbereitet sein, damit es dem* der Leser*in neue Informationen bietet und dabei weder langweilig noch platt daherkommt.

Das Interview „Talk im Grünen – Termin beim Doktor" von Lucas Büttner und Thomas Unger hat die Juror*innen überzeugt. Die Überschrift macht neugierig, ein informativer Vortext bietet einen guten Einstieg. Unverstellte und qualitativ gute Fotos illustrieren und ergänzen bzw. bereichern das Interview.
Die Fragen sind wohlüberlegt, es ist erkennbar, dass im Vorhinein über die zu interviewende Person umfangreich recherchiert wurde.
Profis arbeiten nicht nur mit vorbereiteten Fragen, sondern stellen Nachfragen, beziehen sich also auf eine zuvor gegebene Antwort. Bei dem vorliegenden Interview haben wir es mit Profis zu tun. Es wurde eine Nachfrage gestellt. Genau dazu möchten wir alle anderen Jungredakteur*innen auch ermuntern. „Nachhaken" ist durchaus legitim, es würzt ein Interview.
Alles in allem: Das Interview mit dem neuen Lehrer ist informativ, lebendig und unterhaltsam.
Vielen Dank, dass wir Herrn Dr. Rohrbach kennenlernen durften.