Vertretungsplan:

#Wir sind mehr - unser Statement zu den Vorwürfen von Pegida

Wie bereits bekannt durch den letzten Artikel auf unserer Schulwebsite, setzten wir als Schule in der vergangenen Woche vom 04.09. bis zum 07.09.2018 ein klares Zeichen gegen Gewalt und Hetze mit Hilfe der Aktion #Wir sind mehr.

Was vielen Menschen zeigte, dass auch Schüler sich eine eigene politische und ethische Meinung bilden können, stieß bei Pegida und ganz besonders bei Wolfgang Taufkirch auf große Missgunst. Dieser postete nämlich sogleich am 05.09.2018 auf der PEGIDA Facebookseite, die Behauptung, dass die Schülerschaft unseres Gymnasiums von Lehrkräften instrumentalisiert wurde und dazu gezwungen wurde bei der „linksfaschistischen“ Aktion #Wir sind mehr teilzunehmen. Ebenso empfahl dieser den Sachverhalt zu überprüfen und unsere Schulleitung anzuzeigen. 

Dem Post von Wolfgang Taufkirch auf der PEGIDA Facebookseite folgten weitere Kommentare wie…

Lissy Weinhold: „Das ist leider nichts neues...nur interessiert es die meisten Eltern nicht und die Kinder werden der totalen Indoktrination freigegeben“

Oder

Hein Heilig: „Wenn 90% der Lehrer links, linkslastig oder grün sind, dann ist da nichts anderes zu erwarten.“

Um diese klare Falschaussage zu bereinigen, meldeten wir uns ebenfalls in Form eines Kommentares zu diesem Beitrag.

Unser Schülersprecher Alexander Bulharu zusammen mit der Schülervertretung, veröffentlichte im Namen unserer Schülerschaft eine Antwort, die wie folgt lautete:

Alex Bulharu: „Als Schülersprecher des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums Kamenz kann ich meiner Meinung nach aus erster Hand bezeugen, dass der Schülerrat dies einstimmig und inspiriert von den erschreckenden Vorkommnissen in Chemnitz beschlossen hat. Somit sehe ich dies als Frechheit und als klare Falschmeldung an, wenn Sie unsere Lehrerschaft dafür beschuldigen uns zu manipulieren. Auch wir als Schüler können uns sehr wohl eine eigene politische Meinung bilden, ebenso die Klassenstufe 8. Der ganze Vorgang und die gesamte Organisation verlief ausschließlich über die Schülerschaft und hat rein gar nichts mit Beeinflussung zu tun. Gern sind wir als Schülervertretung zu einem Gespräch mit Ihnen bereit.“

Wir hoffen somit, dass die falschen Anschuldigungen gegen unsere Schulleitung, sowie gegen unsere Lehrkräfte aufgeklärt wurden, so dass der ein oder andere, der diesen Beitrag verfolgt, sieht, dass auch wir als Schülerschaft sehr wohl eine eigene politische und ethische Meinung haben können und diese auch auf unsere Art und Weise vertreten können.

Die Schülervertretung