Vertretungsplan:

Fachexkursion interessierter Mathematiker der Klassenstufe 8

Intern nennen wir unsere Veranstaltung kurz „Mathelager". Aber wir lagern nicht, sondern sind vielfältig aktiv. Wie Ella unten berichtet, wurde dabei nicht streng gelernt.
Unser Treffen hat auch in diesem Jahr kurz vor den Winterferien wieder interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen mit einer ganzen Reihe von Mathematiklehrerinnen und -lehrern unserer Schule zusammengebracht.
Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Sportlerheims Deutschbaselitz und vor allem bei unseren Sponsoren, dem Förderverein des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums Kamenz e.V., der Vereinigung ehemaliger Lessingschüler (VEL) und unserem Schulträger Landkreis Kamenz für die Unterstützung.

Udo Mauerer
Fachkonferenz Mathematik

Mathelager Deutschbaselitz 2019

Am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, nach Schulschluss liefen wir und Frau Berger zum Sportlerheim in Deutschbaselitz. Dort angekommen schafften wir zunächst das Gepäck in die Zimmer, um anschließend den Schach-Workshop zu beginnen. Alle lernten dank den Anweisungen von Herrn Niese schnell wie das Brettspiel funktioniert und verstanden auch, dass Schach nicht nur das zufällige Setzen von Figuren ist, sondern man nur mit Anwenden von Taktik und Logik gewinnen kann. Doch letzten Endes kam keiner gegen Herrn Niese an. Nach dem Abendessen schauten wir entspannt noch den Film „Das doppelte Lottchen".
Am Donnerstag klingelte der Wecker schon um 6.00 Uhr, was nach einer kurzen Nacht nicht so toll war. Dafür freuten sich alle auf das School Lab in den Technischen Sammlungen in Dresden. Dort gab es drei verschiedene Stationen von denen sich jeder von uns zwei aussuchen konnte. Eigentlich waren alle Stationen sehr spannend, weshalb die Wahl sehr schwer fiel. Eine Station befasste sich mit Leichtverbundwerkstoffen und welche Vorteile diese mit sich bringen. Hier untersuchten wir die Biegsamkeit von verschieden Stoffen, indem sie von einer besonderen Maschine auseinander gezogen wurden. Außerdem stellten wir mittels verschiedener Glasfasergewebe, die wir mit einem speziellen Harz verbanden, so einen Leichtverbundwerkstoff her. Nach einer erholsamen Mittagspause starteten wir mit Station zwei. Dort stellten wir nach ein wenig Theorie eine Farbstoffsolarzelle her. Wir überlegten auch wofür diese Solarzellen in der Zukunft genutzt werden könnten. So wäre es möglich, sie bald als umweltfreundliche, energiebringende Werbeplakate zu nutzen. In der dritten Station wurden Organic-LEDs hergestellt. Am Ende fassten wir die Forschungs-ergebnisse zusammen. Danach hatten wir noch etwas Zeit die Dauerausstellung des Museums zu erkunden. Zurück im Sportlerheim wartete Frau Weida mit leckeren Pfannkuchen und einem kleinen Mathetest auf uns. Nach einem leckeren Hamburger und einer Portion Pommes Frites hieß es für uns Kegeln. Ab 21.30 Uhr fand die spannende Nachtwanderung um den Großteich statt.
Am Freitag durften wir etwas länger schlafen. Nach dem Frühstück war Packen angesagt. Dann ging es zu unserem letzten Workshop, dem Taschenrechner-programmieren bei Herrn Mauerer. Bevor wir zurück zum Gymnasium liefen, haben alle ihre Halbjahresinformationen bekommen.
Uns hat das Mathelager mit seinen umfangreichen Angeboten sehr gefallen.


Ella Jannasch