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Auf Grund steigender Schülerzahlen musste in Kamenz ein zweites Gymnasium geschaffen werden. Dazu bot sich das Gebäude einer ehemaligen Offiziershochschule an. Nach einer ersten Bauphase innerhalb eines Vierteljahres war die Voraussetzung für die Aufnahme des Unterrichts in diesem Gebäude geschaffen. Der Schulbetrieb begann mit dem ersten Unterrichtstag des Schuljahres 1992/93. Alles war natürlich nur provisorisch, doch der Unterricht konnte beginnen.

Im ersten Jahr wurden 846 Schüler von 48 Lehrern unterrichtet. Sowohl Schüler als auch Lehrer, befanden sich in ähnlicher Situation - von vielen verschiedenen Schulen kommend, musste jeder seinen Platz neu finden, was nicht immer ganz leicht war. Die zweite Bauphase veränderte das Aussehen einer Hälfte des Hauses grundlegend. Begonnen wurde im August 1993. Nach umfassender Rekonstruktion konnte der erste Gebäudeteil am 11.04.1994 übergeben werden. Die Bauarbeiten wurden indessen fortgesetzt. Beinahe nahtlos an die Rekonstruktion des ersten schloss sich die des zweiten Gebäudeteils an. Oft hatte man mit Baulärm und Staub zu leben. Die zweite Hälfte wurde am 01.12.1995 übergeben. Jetzt wurde der Schule auch der Name verliehen: Albert-Schweitzer-Gymnasium.
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